Noel Futkeu hat sich vor dem letzten Spieltag der 2. Bundesliga in den Vordergrund geschoben. Der 23-Jährige von SpVgg Greuther Fürth zog in der vergangenen Woche an Mateusz Zukowski vorbei und hat damit die Torschützenjagd noch einmal verändert.
Futkeu ist nicht nur ein Name in der Liste. Seine Tore waren für Fürth wertvoll, weil sie der Mannschaft im Abstiegskampf wichtige Punkte gesichert haben. Gleichzeitig zeigt der Fall auch, wie eng das Rennen um die Torjägerkrone in dieser Liga ist: Eintracht Frankfurt hat die Rückkaufoption für Futkeu gezogen, der Angreifer wird also künftig wieder unter Vertrag bei den Hessen stehen. Mehr zu seiner Rückkehr nach Frankfurt steht hier.
Eine Runde vor Schluss liegt Zukowski mit 17 Treffern auf Platz zwei der 2. Bundesliga. Er muss am letzten Spieltag gegen 1. FC Kaiserslautern mindestens einmal treffen, um überhaupt noch an Futkeu vorbeizuziehen. Für den alleinigen Titel als bester Torschütze reichen ihm sogar zwei Tore. Ein weiterer Faktor ist Cedric Itten von Fortuna Düsseldorf, der ebenfalls bei 15 Toren steht, aber für den letzten Spieltag gesperrt ist.
Der Blick auf die Liga zeigt, wie ungewöhnlich diese Konstellation ist. Der 1. FC Magdeburg hat noch nie den Torschützenkönig der 2. Bundesliga gestellt, und auch in der vergangenen Saison war der Kampf an der Spitze knapp, als Martijn Kaars mit 19 Toren Zweiter hinter Davie Selke vom HSV wurde, der auf 22 Treffer kam. Diesmal könnte Futkeu mit 23 Jahren einen Spurenwechsel markieren, während andere noch auf ihren letzten Einsatz warten.
Für Magdeburg bleibt die alte Serie bestehen, für Futkeu kann aus einer starken Fürther Saison ein persönlicher Meilenstein werden. Der letzte Spieltag entscheidet nicht nur über Tabellenplätze, sondern auch darüber, ob am Ende ein Spieler mit wichtigen Toren aus dem Abstiegskampf ganz oben in der Torjägerliste steht.

