Lesen: 2. Bundesliga Konferenz: Abstiegsfinale mit Magdeburg, Dresden und Braunschweig

2. Bundesliga Konferenz: Abstiegsfinale mit Magdeburg, Dresden und Braunschweig

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war nach 33 Spieltagen bereits abgestiegen, doch die Abstiegsfrage in der 2. Bundesliga ist vor dem letzten Spieltag noch längst nicht erledigt. Zwischen dem sicheren Ende und der Relegation liegt nur ein schmaler Abstand, und gleich mehrere Klubs gehen mit offenen Rechnungen in den 34. Spieltag.

1. FC Magdeburg und können jeweils höchstens noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Beide haben vor dem letzten Spieltag 52 Tore erzielt, die meisten unter den noch bedrohten Teams, und beide haben damit einen Angriffswert, der im direkten Überlebenskampf wichtig werden kann. Magdeburg braucht zu Hause gegen 1. FC Kaiserslautern nur einen Punkt, um den Klassenerhalt sicherzustellen. Für den Klub spricht auch die jüngste Form: fünf Siege aus den vergangenen sieben Spielen, dazu eine bemerkenswerte Bilanz gegen Kaiserslautern mit nur einer Niederlage in sieben Zweitligaduellen und 14 von 21 möglichen Punkten. Vor eigenem Publikum gewann Magdeburg alle drei Zweitligaspiele gegen Kaiserslautern sogar mit mindestens zwei Toren Unterschied.

Dresden geht mit 38 Punkten in den 34. Spieltag. Zur Winterpause hatte das Team erst 13 Punkte und stand am Tabellenende, in der zweiten Saisonhälfte kamen dann 25 Zähler hinzu. Die Marke von 38 Punkten hätte in jeder der vergangenen sieben Spielzeiten gereicht, um dem Abstieg zu entgehen. Auffällig bleibt auch: Dynamo ist in der unteren Tabellenhälfte das einzige Team ohne negative Tordifferenz. Ausgerechnet jetzt wartet mit ein Gegner, gegen den Dresden in der 2. Bundesliga noch nie gewonnen hat und aus neun Partien nur einen Punkt holte.

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Auch bei den anderen gefährdeten Vereinen ist die Lage offen. SpVgg Greuther Fürth, DSC Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig und Fortuna Düsseldorf müssen am letzten Spieltag noch direkte Entscheidungen über den Ligaverbleib fürchten. Düsseldorf würde nur dann noch direkt absteigen, wenn es in Fürth mit mindestens drei Toren Unterschied verliert. Braunschweig reist als Tabellen-15. in den 34. Spieltag und trifft beim frisch gekrönten Zweitligameister FC Schalke 04 an, wo ein Sieg seit 1989 fehlt. Seitdem hat der Klub fünf Pflichtspiele in Gelsenkirchen nacheinander verloren. Gleichzeitig hat Braunschweig das Hinspiel 2:1 gewonnen, ein kleiner Vorteil in einem Spiel, das wegen der Vergangenheit beider Teams mehr trägt als nur drei Punkte.

Die Konferenz zum letzten Spieltag bündelt damit gleich mehrere offene Enden: Magdeburg gegen Kaiserslautern, Dresden gegen Kiel, Braunschweig in Gelsenkirchen und Düsseldorf in Fürth. In einer Saison, in der 38 Punkte schon jetzt ein Rettungswert sind und selbst die bessere Tordifferenz bei einzelnen Teams eine Rolle spielt, könnte ein einziges Tor den Unterschied zwischen Klassenerhalt, Relegation und Absturz machen.

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