Lesen: Landesgartenschau Ellwangen: Shuttle und StadtLandBus laufen laut Betreibern ruhig

Landesgartenschau Ellwangen: Shuttle und StadtLandBus laufen laut Betreibern ruhig

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Drei Wochen nach der Eröffnung der ziehen Jutta, Reiner und beim Verkehr ein positives Zwischenfazit. Das Park-and-ride-System mit dem großen Parkplatz am Sportgelände in Neunheim und dem kostenlosen Shuttle zum Ausstellungsgelände laufe „völlig unaufgeregt“, sagte .

Der Parkplatz in Neunheim sei nur an wenigen Tagen vollständig belegt gewesen, darunter am 2. Mai beim Auftritt einer und am Muttertagswochenende. „Wir bekommen in zehn Minuten mit zwei Bussen 300 Menschen vom Parkplatz Neunheim weg. Und wenn wir mehr Kapazität brauchen, haben wir immer noch einen dritten Bus in Reserve“, sagte Scheiger. Deshalb stehe an der Haltestelle selten eine große Menschentraube, weil das Parken und der Fußweg zur Haltestelle selbst Zeit kosteten.

Der eigentliche Engpass liegt nach seinen Worten nicht am Startpunkt, sondern am Omnibusbahnhof, wenn nach einer Abendveranstaltung mehrere tausend Gäste in kurzer Zeit zurückwollen. „Dann kann es vorkommen, dass man mal 15 Minuten warten muss“, sagte er. Die Shuttlebusse halten auf ihrer Strecke auch an Schönenberg und am Schloss, und jeder Besucher der Landesgartenschau kann die Verbindung auch für einen Abstecher dorthin nutzen.

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Zur neuen Verkehrsstruktur gehört neben dem Shuttle auch der StadtLandBus, ein appbasiertes On-Demand-Angebot des Ostalbkreises, das für die Landesgartenschau ausgeweitet wurde. Johannes Scheiger sagte, der Dienst habe inzwischen viele Stammkunden. Einige pendelten damit zur Arbeit und stiegen am Bahnhof in den Zug um, andere fuhren damit zum wöchentlichen Stammtisch oder mit kleineren Gruppen ohne eigenes Auto zu Konzerten und wieder nach Hause. Gebucht wird der StadtLandBus über eine App in den großen App-Stores oder über eine Web-App auf der -Homepage: Nutzer bestellen die Fahrt, erhalten eine Reservierungsbestätigung und rund 30 Minuten vor der Abholung die exakte Uhrzeit.

An den Wochenenden fährt der StadtLandBus früher und länger als sonst, samstags ab 7 Uhr und sonntags ab 9 Uhr; freitags und samstags geht es zudem nach Mitternacht weiter. OK.go setzt für besondere Fahrten auch neun Sitzplätze fassende Pkw ein, wenn ein einzelner Wunsch den Busbetrieb sonst zu stark ausbremsen würde. Grenzen gibt es trotzdem: Für den StadtLandBus liegt sie bei 300 Einwohnern, einzelne abgelegene Hofstellen können nicht bedient werden, weil die Wege und Fahrtzeiten sonst zu lang würden. Für die Betreiber ist das bislang kein Grund zur Sorge. Nach drei Wochen spricht aus ihrer Sicht vieles dafür, dass das neue Verkehrskonzept den Besucherandrang trägt, auch wenn der Rückweg nach Abendprogrammen weiter Geduld verlangt.

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