SC Freiburg hat RB Leipzig mit 4:1 besiegt und die Partie nach dem Schlusspfiff klar für sich entschieden. Das Spiel endete nach einer zweiten Halbzeit, in der Freiburg bereits 4:1 führte, mit einem deutlichen Ergebnis und einer langen Liste an späten Szenen.
Der auffälligste Moment kam in der zweiten Hälfte durch Derry Scherhant, der für Freiburg traf und das vierte Tor mit einem Pass von Igor Matanovic vorbereitete. Scherhant war zuvor in der Partie verletzt worden, was zu einer Unterbrechung führte. Für Leipzig sah Christoph Baumgartner nach einem harten Foul die Gelbe Karte, während Ridle Baku im Abseits stand. Johan Bakayoko kam für Yan Diomande ins Spiel, bei Freiburg ersetzte Maximilian Philipp den Torschützen Matanovic.
Der vierte Offizielle zeigte vier Minuten Nachspielzeit an, doch am Bild änderte das nichts mehr. Freiburg brachte das 4:1 gegen Leipzig über die Linie und machte damit einen klaren Heimsieg perfekt, der vor allem durch Effizienz nach der Pause geprägt war. Solche engen Spielphasen mit späten Wendungen sind im Fußball oft der Moment, in dem sich ein Ergebnis endgültig vom offenen Schlagabtausch absetzt, wie auch in anderen Duellen mit Europa-Bezug sichtbar wird.
Gerade die Verletzung von Scherhant setzt einen kleinen Kontrapunkt zu dem klaren Resultat. Freiburg gewann nicht nur hoch, sondern musste den Trefferlieferanten zwischendurch ohne weiteres aus dem Spiel nehmen. Dass die Mannschaft trotzdem nachlegte und die Partie kontrolliert beendete, beschreibt den Unterschied zwischen einem knappen Erfolg und einem Abend, an dem ein Team seine Chancen konsequent nutzt.
