Lesen: Radomiak – Lech Poznań: Meisterchance für Lech in Radom

Radomiak – Lech Poznań: Meisterchance für Lech in Radom

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steht nur noch einen Sieg vor der Verteidigung des polnischen Meistertitels und bekommt diese Chance am Samstag ausgerechnet in Radom. Im Spiel der 33. Runde der tritt der Tabellenführer um 20.15 Uhr bei an. Gewinnt Lech, ist die Mannschaft unabhängig von den Ergebnissen auf anderen Plätzen erneut polnischer Meister.

Für Trainer ist die Ausgangslage klar, auch wenn er die Zahlen kennt. „Takie statystyki biorę pod uwagę tylko, gdy są korzystne. W przeciwnym wypadku nie zwracam na nie uwagi“, sagte er mit Blick auf die Bilanz in Radom. Zugleich betonte er: „Nie czujemy dodatkowej presji, bo ona towarzyszy nam zawsze.“ Lech geht also nicht nur mit der Titelchance in dieses Spiel, sondern auch mit dem Wissen, dass der eigene Anspruch am Saisonende den Ton vorgibt.

Der Druck ist dabei nicht neu für Frederiksen und seine Mannschaft. „Jesteśmy prawdopodobnie największym klubem w Polsce i tym samym oczekiwania wobec nas będą duże“, sagte er. Diese Erwartungen spürt er nicht als Ausnahme, sondern als Normalzustand. „Powiem wręcz, że gdyby kibice się nami nie przejmowali, nie byłoby to przyjemne“, erklärte der Däne. Trotzdem wollte er keine große Bühne für die Rechnung aufmachen: „Nigdy nic nie wiadomo.“

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Sportlich erwartet Frederiksen ein anderes Spiel als zuletzt gegen . „Spodziewam się zupełnie innego obrazu gry niż w spotkaniu z Arką Gdynia, bo Radomiak prezentuje bardziej otwartą piłkę, w większym stopniu opartą na indywidualnościach“, sagte er. Lech werde dabei nichts Spektakuläres ändern. „Nie będziemy robić niczego wyjątkowego“, so Frederiksen. „Skupimy się na realizacji własnego planu.“ Der Plan sei, Druck auf den Gegner auszuüben und die Partie zu kontrollieren, wenn es möglich sei. Zugleich warnte er: „Radomiak to silny przeciwnik, dobry w grze jeden na jeden - zarówno z piłką, jak i bez piłki.“

Radomiak hat den Klassenerhalt bereits sicher und damit kein größeres Saisonziel mehr vor Augen. Frederiksen rechnet dennoch mit einem Gegner, der das letzte Heimspiel der Saison mit Anstand bestreiten will. „Na pewno spróbuje zrobić wszystko, żeby jak najlepiej zakończyć sezon, zwłaszcza że po raz ostatni zagra u siebie“, sagte er. Für Lech kommt hinzu, dass die Mannschaft in dieser Saison bereits mehr als 50 Spiele bestritten hat und nicht mehr dieselbe Frische besitzt wie vor acht Monaten. „Trzeba znaleźć odpowiedni balans, dlatego po starciu z Arką Gdynia dałem zawodnikom dwa dni wolnego“, erklärte Frederiksen. Genau zwischen Titelchance, Müdigkeit und einer schwierigen Auswärtsbilanz muss Lech am Samstag seine Antwort finden.

Die Statistik spricht in Radom nicht für den Titelverteidiger. Lech hat in der Ekstraklasa noch nie beim Stadion von Radomiak Radom gewonnen; die drei Auswärtsspiele in Masowien endeten mit zwei Unentschieden und einer Niederlage. Gerade deshalb ist dieser Abend mehr als nur ein weiterer Schritt im Meisterrennen. Er ist die Prüfung, ob Lech den letzten und größten Schritt auch dann gehen kann, wenn die Geschichte des Ortes gegen ihn spricht.

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