Lesen: Radio Essen: Oberhausen und Essen legen Plan für neue Linie 105 vor

Radio Essen: Oberhausen und Essen legen Plan für neue Linie 105 vor

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und Essen haben am Mittwoch in Oberhausen die nächsten Pläne für den Lückenschluss der Straßenbahnlinie 105 vorgestellt. Bei einer im Technologiezentrum Oberhausen ging es um eine neue rund 3,5 Kilometer lange Strecke, die die heutige Endhaltestelle Essen Unterstraße mit der Neuen Mitte Oberhausen verbinden soll.

Das Projekt wird gemeinsam von den Städten Oberhausen und Essen, der und der entwickelt. Vorgesehen sind sechs neue Haltestellen zusätzlich zu Essen Unterstraße. Nach Angaben der Stadt soll die Strecke eine Verbindung zum Oberhausener Hauptbahnhof oder zum Bahnhof Sterkrade schaffen und damit die Lücke im Netz zwischen beiden Städten schließen.

Für die Menschen in der Region wäre das mehr als ein Linienast auf dem Papier. Die heutige Unterbrechung besteht seit den 1970er Jahren. Mit dem Ausbau würde erstmals seit dieser Zeit wieder eine durchgehende, umstiegsfreie Straßenbahnverbindung zwischen Oberhausen und Essen entstehen.

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Der Stadtrat in Oberhausen hatte am 5. Februar 2024 beschlossen, auf Grundlage des Routenvorschlags aus dem Masterplan Neue Mitte einen neuen Plan für den Lückenschluss zu erarbeiten. Die jetzt vorgestellten Vorplanungen sollen nach der Informationsveranstaltung überarbeitet und anschließend für die nächste Befassung im Rat vorbereitet werden. Eine weitere politische Beratung ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

nannte den Lückenschluss ein Schlüsselprojekt für eine nachhaltige Mobilitätsplanung in der Region und für den Verkehrsfluss am Centro. Er sagte auch, man befinde sich in der Abschlussphase der Vorplanung; die Hinweise aus dem direkten Dialog seien ein wichtiger Teil des Verfahrens, und noch im Sommer seien bedeutende politische Beschlüsse geplant, bevor Entwurfsplanung und Planfeststellungsverfahren starten.

verwies vor allem auf die Wirkung im Alltag. Mit dem Lückenschluss entstünden direktere Wege, deutlich weniger Umstiege und eine komfortablere Fahrt, sagte er. Gerade Pendlerinnen und Pendler profitierten, weil wichtige Ziele einfacher, schneller und verlässlicher erreichbar würden.

Der entscheidende Punkt ist nun nicht mehr, ob die Verbindung gebraucht wird, sondern ob die politischen Schritte im Sommer 2026 den Weg für die konkrete Planung freimachen. Erst dann rückt aus dem seit Jahrzehnten unterbrochenen Netz eine neue Verbindung zwischen Oberhausen und Essen näher an die Umsetzung.

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