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Fsv Zwickau bekommt Rückendeckung vor dem Sachsenpokal-Finale

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hat im gegen überraschende Rückendeckung vom bekommen. Beim 2:3 am Samstag in Chemnitz wünschte Stadionsprecher dem Rivalen öffentlich Glück für das Endspiel am 23. Mai.

Kadner sagte vor dem Chemnitzer Publikum: „Bei aller Rivalität, die es zwischen unseren beiden Vereinen gibt, eint uns denke ich eines, denn wir haben noch einen größeren Gegner im Süden dieses Freistaates... Wir drücken euch die Daumen für das Endspiel.“ Für Zwickaus Sportdirektor , der seit drei Jahren im Amt ist, war das ein besonderer Moment. „Ich bedanke mich sehr bei Olaf. Wir kennen uns ja mittlerweile seit über 20 Jahren“, sagte Lenk und ergänzte: „Trotz der Rivalität spürt man, dass zwischen Chemnitz und Zwickau eine hohe Wertschätzung und respektvoller Umgang da ist. Wir freuen uns über dieses starke Statement!“

Lenk kennt Chemnitz aus seiner eigenen Laufbahn genau. Der frühere Spieler aus dem Nachwuchs und der ersten Mannschaft des CFC lief später auch für die zweite Mannschaft von 1. FC Kaiserslautern auf, arbeitete 2016 als Co-Trainer in Aue und hielt dort den Sachsenpokal in den Händen. 2020 wechselte er in gleicher Funktion nach Zwickau, bevor er später Sportdirektor wurde. Dass ausgerechnet jetzt Unterstützung aus Chemnitz kommt, passt zu der besonderen Verbindung beider Vereine, auch wenn sie sich sportlich als Rivalen gegenüberstehen.

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Für Zwickau ist das Finale mehr als nur ein weiterer Termin im Kalender. Seit dem Abstieg aus der 3. Liga im Jahr 2023 verfolgt der Klub einen Weg zurück nach oben, und der Pokal ist dabei ein wichtiges Zwischenziel. Der Titelgewinner spielt am Ende der Saison zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der ; der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Gleichzeitig kann in der Liga je nach Absteigern aus der 3. Liga maximal vier Mannschaften den Gang nach unten antreten. Zwickau geht damit als 42 Jahre alter Klubverantwortlicher als „krasser Außenseiter“ in ein Endspiel, das den Saisonverlauf deutlich prägen kann.

Der ungewöhnliche Schulterschluss zwischen Chemnitz und Zwickau zeigt vor allem eines: Der eigentliche Gegner sitzt in diesem Frühjahr nicht im anderen roten oder grünen Trikot, sondern im Süden des Freistaats. Am 23. Mai entscheidet sich, ob Zwickau den Schritt aus dem Tief seit 2023 mit einem Titel krönt oder ob die Rückkehr nach oben weiter warten muss.

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