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Renk Group: BlackRock baut Beteiligung aus, Aktie fällt auf neues Tief

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hat seine Stimmrechte an auf 4,44 Prozent erhöht und damit die zuvor gemeldeten 3,63 Prozent übertroffen. Gleichzeitig rutschte die Aktie des Augsburger Rüstungskonzerns am Freitag auf 43,89 Euro und damit auf ein neues 52-Wochen-Tief.

Für Anleger ist das mehr als eine Randnotiz. Der Kurs fiel an dem Tag um 2,68 Prozent, obwohl RENK operativ zuletzt deutlich zugelegt hatte: Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz um 19,8 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT kletterte auf 230 Millionen Euro. Auch der Auftragseingang lag mit 1,57 Milliarden Euro auf hohem Niveau, der Auftragsbestand belief sich auf rund 6,9 Milliarden Euro.

RENK wird seit Februar 2025 von geführt, und der Aufsichtsrat hat seinen Vertrag nun frühzeitig bis 2032 verlängert. Das Unternehmen peilt für 2026 einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro an und erwartet beim bereinigten EBIT 255 bis 285 Millionen Euro. Damit ist ein großer Teil des geplanten Geschäfts bereits durch Aufträge und Rahmenvereinbarungen unterlegt.

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Genau hier liegt der Kern der Bewegung: BlackRock baut seine Position in einer Phase klarer Kursschwäche aus, während institutionelle Investoren bei Rüstungswerten nicht nur auf den Tageskurs schauen, sondern auch auf Auftragsbücher, politische Budgets und die Fähigkeit zur Lieferung. RENK verweist dabei auf seine Rolle in einem Markt, in dem die Nachfrage von , und internationalen Streitkräften sprunghaft gestiegen ist, und auf die Fähigkeit des Unternehmens, dennoch lieferfähig zu bleiben.

Der Widerspruch zwischen operativer Stärke und Börsenschwäche dürfte RENK noch eine Weile begleiten. Der nächste wichtige Termin ist der 20. Mai beim , bevor am 10. Juni die ansteht.

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