MagentaTV hat am 14. Mai die vierteilige Originalserie „Wontorras World Cup – Vater. Tochter. WM.“ gestartet. Die Produktion von MagentaTV in Zusammenarbeit mit Doc.Banijay begleitet Laura Wontorra und ihren Vater Jörg Wontorra auf eine 15-tägige Entdeckungsreise durch die drei Gastgeberländer der Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
Die restlichen drei Folgen erscheinen jeweils donnerstags im Wochentakt. Zu sehen sind sie kostenlos und ohne Login auf magenta.tv. Mit dem Format rückt MagentaTV den bevorstehenden Turnierstart am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko schon jetzt ins Programm und verbindet das mit einem sehr persönlichen Reisebericht.
Im Mittelpunkt steht dabei Jörg Wontorra, 77 Jahre alt und über Jahrzehnte als Sportjournalismus-Legende bekannt. Laura Wontorra führt ihren Vater durch Stationen in Houston, Los Angeles, Dallas, Mexiko-Stadt und Vancouver. Unterwegs treffen sie unter anderem Jürgen Klinsmann und Thomas Müller, außerdem besuchen sie Leon Draisaitl in Dallas. Das Format greift auch Wontorras Erinnerungen an die WM 1986 in Mexiko und die WM 1994 in den USA auf, einschließlich des in Dallas verorteten „Stinkefinger-Gates“ um Stefan Effenberg.
Gerade diese Rückschau zeigt, wie stark das Projekt auf persönliche Erinnerung setzt. Auffällig bleibt aber, dass Italien 1990 und der deutsche WM-Triumph in der Familiengeschichte des Programms keinen Platz finden. Das macht die Serie weniger zu einer umfassenden Dokumentation über Wontorras Fußballleben als zu einer bewusst zugespitzten Inszenierung von Vater und Tochter auf WM-Vorbereitungstour. MagentaTV nutzt das Format damit klar als Schaufenster für das Turnier, für das der Anbieter in Deutschland die exklusiven Rechte an allen 104 Spielen besitzt.
Für Zuschauer ist die Antwort deshalb einfach: Wer einen klassischen Sportdokumentarfilm erwartet, bekommt vor allem eine inszenierte Reise mit Archivbezügen und prominenten Begegnungen. Wer wissen will, wie MagentaTV den Weg zur WM 2026 erzählt, findet hier einen frühen Auftakt – und einen, der unmittelbar auf den 11. Juni zielt.

