Lesen: Esc Gewinner 2025: Slowenien boykottiert den Contest wegen Israels Teilnahme

Esc Gewinner 2025: Slowenien boykottiert den Contest wegen Israels Teilnahme

Veröffentlicht
2 Min. Lesezeit 5 Aufrufe
Anzeige

Slowenien boykottiert den diesjährigen wegen der Teilnahme Israels. Statt der Live-Übertragung zeigt der öffentlich-rechtliche Rundfunk des Landes eine Sendereihe mit dem Titel „“. Vorstandsvorsitzende machte aus ihrer Haltung keinen Hehl: Aggressorstaaten hätten beim ESC nichts zu suchen, sagte sie.

Damit gehört Slowenien zu fünf Ländern, die dem Wettbewerb in diesem Jahr fernbleiben. Gorščak begründete den Schritt mit dem Kriegsgeschehen im Nahen Osten und sagte, es gehe um das, was im Gazastreifen passiert sei, und um den Libanon, der ebenfalls Ziel israelischen Beschusses sei. Zugleich verwies sie darauf, dass die israelische Regierung in dieser Woche auf X geschrieben habe, Israel nehme teil.

Die EBU hat die Teilnahme Israels bestätigt. Für Slowenien ist das der Punkt, an dem aus Kritik ein Programmauftrag wurde: Der Sender schaltet nicht nur politisch auf Distanz, er ersetzt den ESC komplett im Fernsehen. „Unser ESC-Boykott richtet sich nicht gegen das israelische Volk, sondern gegen die Politik des israelischen Staates“, sagte Gorščak. In einer weiteren Formulierung betonte sie, es gehe nicht gegen das israelische Volk, sondern gegen die Politik des israelischen Staates.

- Advertisement -

In Ljubljana stößt der Boykott des öffentlich-rechtlichen Rundfunks überwiegend auf Verständnis. Der Schritt reiht sich in eine aufgeheizte Debatte um den Wettbewerb ein, der seit Jahren auch als Bühne politischer Konflikte dient. Ungarn ist bereits seit sechs Jahren nicht mehr dabei; damals sprach die staatliche ungarische Medienholding von fachlichen Gründen, während andere regierungsnahe Medien den ESC als „zu schwul“ bezeichneten.

Der Vergleich zeigt vor allem, wie unterschiedlich die Absagen begründet werden. In Slowenien steht der Gaza-Krieg im Zentrum, in Ungarn wurden andere Gründe genannt. Für den diesjährigen Wettbewerb bedeutet das: Der Streit um Israel ist längst Teil des Programms selbst geworden, und Slowenien macht daraus einen sichtbaren Bruch mit dem ESC, nicht nur eine Protestnote am Rand.

Anzeige
Diesen Artikel teilen