Lesen: Motorrad-weltmeisterschaft in Most: Bulega und Petrucci blicken auf den Tschechien-Start

Motorrad-weltmeisterschaft in Most: Bulega und Petrucci blicken auf den Tschechien-Start

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Die hat 2026 das Autodrom Most für die Tschechien-Runde erreicht, und schon bevor am Freitag die Boxengasse öffnet, drehte sich am Donnerstag in mehreren Briefings alles um den Auftakt auf der Strecke. Für Nicolò Bulega ist Most ein Ort mit guten Erinnerungen, für ein Kurs, den er zu seinen Favoriten zählt, und für ein Ort, an dem wechselhafte Bedingungen ihm helfen können.

Bulega sagte, Most gefalle ihm etwas besser als Balaton Park, auch wenn die Strecke weiter nicht zu seinen Favoriten gehöre. Der Italiener verwies auf seine Erinnerungen an das vergangene Jahr und sagte, er hoffe, in Most schnell zu sein. Zugleich sprach er offen über seine Zukunft und machte keinen Hehl daraus, dass er mit seinem Manager über mehrere Optionen spricht. sei der Traum, sagte Bulega, denn wer jung sei, sehe das höchste Niveau dort. Gleichzeitig betonte er, die habe ihm viel Motivation gegeben, und falls er bleiben müsse, sei er trotzdem sehr glücklich. Er sagte auch, er habe ein ziemlich gutes Gefühl für seine Zukunft.

Petrucci kam mit einer Erleichterung in den Tschechien-Grand-Prix der Superbike-WM: Am Donnerstagmorgen wurde er für fit erklärt. Der 34-Jährige sagte, er habe sich schon zu Hause fit gefühlt, doch die Woche des Trainings sei hart gewesen. Der Sturz habe einen heftigen Schlag auf Rücken und Rippen bedeutet, sagte er. Most sei einer seiner Lieblingskurse, während Balaton für ihn ziemlich schwierig gewesen sei. Im Wintertest seien er und neu auf dem Motorrad gewesen, und habe ihnen dabei sehr geholfen. Petrucci erinnerte außerdem daran, dass er im vergangenen Jahr dort regelmäßig Dritter in Parc Fermé und in der ersten Startreihe gewesen sei.

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Lecuona stellte am Donnerstag vor allem das Wetter in den Mittelpunkt. Wechselhafte Bedingungen könnten ihm sicher helfen, sagte er, weil er solche Verhältnisse möge und darin meist einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen habe. Genau das macht den Auftakt in Most schwer kalkulierbar: Noch vor dem ersten Training ist klar, dass nicht nur die Form, sondern auch das Wetter den Ton angeben kann. Mit Bulega, Petrucci und Lecuona gehen drei Fahrer in ein Wochenende, das sportlich eng und taktisch offen beginnt.

Für Bulega bleibt Most damit nicht nur ein weiterer Termin im Kalender, sondern auch ein mögliches Schaufenster für die nächsten Schritte seiner Karriere. Für Petrucci ist die entscheidendere Nachricht erst einmal, dass er starten kann. Und Lecuona bekommt genau jene Bedingungen, auf die er am meisten vertraut, wenn die Superbike-WM in Tschechien ihre ersten Runden dreht.

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