Tim Civeja traf am Sonntagabend zweimal, doch dem 1. FC Saarbrücken reichte das nicht. Trotz seiner beiden Tore verlor Blau-Schwarz bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim mit 2:3.
Für den 1. FC Saarbrücken ist diese Niederlage vor allem wegen der Personalfrage relevant. Civejas Vertrag läuft zum Ende der Saison aus, und nach Informationen der „Bild“ soll der Karlsruher SC den Mittelfeldspieler im Blick haben. Zugleich laufen beim Klub insgesamt 20 Verträge zum Sommer aus, was den bevorstehenden Umbau deutlich macht. Sebastian Vasiliadis bleibt zwar über die laufende Spielzeit hinaus bei Saarbrücken, viele andere Personalien sind aber offen.
Am Samstag um 13.30 Uhr steht im Ludwigspark-Stadion noch das Heimspiel gegen Hansa Rostock an. Für Saarbrücken geht es dabei sportlich um nichts mehr, weil der Klassenverbleib feststeht. Rostock kann mit einem Sieg dagegen noch auf den Relegationsplatz springen. Damit trifft ein Team ohne Druck auf einen Gegner, für den jeder Punkt noch Folgen haben kann.
Auch die Namen möglicher Zugänge und Alternativen geben bereits einen Hinweis darauf, wie sehr sich der Blick des Klubs auf den Sommer verschiebt. Thore Jacobsen vom TSV 1860 München hat in dieser Drittliga-Saison sieben Treffer erzielt, fünf davon per Elfmeter. Fabian Schleusener vom Karlsruher SC kommt in der 2. Bundesliga auf elf Tore und soll laut „Forum“ bereits ein Angebot aus Saarbrücken vorliegen haben.
Der Abend in Hoffenheim hat damit mehr als nur einen Rückschlag geliefert. Er zeigte einen Spieler in Torlaune, einen Klub mit aufziehendem Personalpuzzle und eine Mannschaft, die nach dem gesicherten Klassenerhalt schon mitten im nächsten Kapitel steckt.
