Creative Assembly hat in einem Livestream mehr zu Total War: Warhammer 40,000 gezeigt und dabei erstmals klarer umrissen, wie Planeten, Regionen und Schlachtfelder in dem Spiel zusammenspielen. David Petry und Kevin McDowell führten durch die Größenordnung der Regionen und die Optik der Planeten, bevor sie zwei neue Schlachtkarten und die Karte Upper Hive Plateau zeigten.
Der erste Blick galt einer Hive-Abfallwelt, die als Hinweis darauf diente, wie sich ein Planet im Spiel anfühlen soll. In Total War: Warhammer 40,000 hat jeder Planet ein Biom, das das Gelände bestimmt. Genannt wurden vier Biome: arid, temperiert, Eis und Waste. Auch die Dichte eines Planeten wird durch unterschiedliche zivilisatorische Typen festgelegt. Kämpfe laufen dabei Region für Region über Kontinente, wenn Spieler eine Schlüsselregion oder einen wichtigen Ort darin erobern wollen.
Petry machte deutlich, dass es nicht nur um große Karten, sondern um sehr unterschiedliche Kampfräume geht. An den Rändern der Hives sollen Gefechte in trostlosen Ödlanden mit nur wenigen Orientierungspunkten stattfinden. In den eigentlichen Hives werde es dagegen deutlich dichter und stärker auf Engstellen ausgelegt. McDowell sagte zugleich, dass es pro System nur eine Handvoll Planeten geben werde und nicht Dutzende und Dutzende. Damit setzt das Spiel auf eine überschaubare, aber stark variierende galaktische Struktur.
Die gezeigte Größenordnung soll genau dieses Gefühl tragen. Petry sagte, die Karten seien „absolut honking“, während Guardsmen über das Gelände verteilt waren, um die Dimensionen sichtbar zu machen. Er betonte, dass selbst die intensivsten Orte in diesem Universum riesig seien und dort massive Flächen für Kämpfe zur Verfügung stünden. Spieler könnten in vielen Bereichen eine beträchtliche Armee unterbringen. „You're going to be able to fight in much more dense environments and much more sparse ones“, sagte Petry sinngemäß über die Bandbreite der Schauplätze.
Der Kontext ist entscheidend: Das Warhammer-40,000-Universum beschreibt Hive-Welten als dicht besiedelte Orte, die dem Krieg und der Versorgung des Imperators dienen. Genau deshalb wirkt die nun gezeigte Hive-Abfallwelt wie ein passender Einstieg in die Spielidee. Total War: Warhammer 40,000 setzt zudem auf Zerstörung als Gameplay-Element. Spieler können sogar einen Wald zerstören, wenn er ihnen im Weg ist, was die Karten nicht nur groß, sondern auch veränderbar macht.
Die neue Offenlegung beantwortet damit eine zentrale Frage zu dem Projekt: Total War: Warhammer 40,000 will keine bloße Ansammlung galaktischer Kulissen sein, sondern ein Spiel mit wenigen, aber sehr unterschiedlich aufgebauten Planeten und Schlachtfeldern, die von offenem Ödland bis zu dichten, chokepoint-lastigen Hive-Interieurs reichen. Der entscheidende Reiz liegt nicht in der Menge der Planeten, sondern in der Bandbreite der Räume, in denen die Schlachten ausgetragen werden.
