Jennifer Lawrence sagt heute, sie hätte auf Adele hören sollen. Die Schauspielerin berichtete, die Sängerin habe ihr damals von Passengers abgeraten, und sie habe den Rat nicht befolgt.
Lawrence sagte, Adele habe gemeint, Weltraumfilme seien die neuen Vampirfilme. Ihre knappe Antwort im Rückblick fiel entsprechend deutlich aus: Sie hätte auf sie hören sollen. Passengers kam 2016 mit Lawrence und Chris Pratt in den Hauptrollen ins Kino, unter der Regie von Morten Tyldum, und galt vor dem Start als möglicher Blockbuster und Oscar-Kandidat. Danach blieb von dieser Erwartung wenig übrig. Der Film fiel an der Kinokasse durch, und die Kritik war hart.
Der Grund, warum der Film bis heute nachwirkt, liegt nicht nur im Scheitern an der Kasse. Im Zentrum der Debatte stand von Beginn an die Handlung: Die Figur von Pratt weckt Aurora Lane, gespielt von Lawrence, gegen ihren Willen, während sie noch schläft. Genau dieser Aspekt machte Passengers für viele Zuschauer schwer erträglich und für Lawrence im Nachhinein zu einem Projekt, das sie anders bewertet als damals.
Für Lawrence kommt die Rückschau zu einem Zeitpunkt, an dem ihre Karriere längst wieder in eine andere Richtung gelaufen ist. Zwischen 2019 und 2021 zog sie sich vollständig aus dem Kino zurück, kehrte 2021 mit Don't Look Up zurück und erhielt dafür eine Golden-Globe-Nominierung. 2023 wurde sie mit No Hard Feelings erneut als Komikerin gefeiert, und für ihre Leistung in Die My Love gab es ebenfalls Lob. Heute dreht die 35-Jährige What Happens At Night mit Leonardo DiCaprio. Die Frage ist deshalb nicht, ob Passengers ein Ausrutscher war. Ihre eigene Antwort ist klar: Ja, und sie weiß heute, dass sie Adele hätte zuhören sollen.

