Lesen: Swatch Taschenuhr sorgt für Massenandrang bei neuer Kooperation mit Audemars Piguet

Swatch Taschenuhr sorgt für Massenandrang bei neuer Kooperation mit Audemars Piguet

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Die neue Zusammenarbeit zwischen und hat am Samstag einen Ansturm ausgelöst, der bis in die frühen Morgenstunden reichte. Vor dem Swatch-Geschäft am Times Square campierten Fans tagelang, und an mehreren Standorten bildeten sich lange Schlangen, als die Kollektion in den Verkauf ging.

Swatch schloss am Samstagmorgen aus Gründen der öffentlichen Sicherheit mehrere Geschäfte in den Vereinigten Staaten und Kanada und kündigte später am Tag weitere Schließungen an. Auf der Liste stand auch ein Swatch-Laden im Roosevelt Field auf Long Island, wo ein TikTok-Nutzer eine dicht gedrängte Szene in der Parkgarage filmte und sagte, Polizisten hätten Pfefferspray gegen die Menge eingesetzt.

Ein Sprecher der Polizei im Nassau County wollte das nicht bestätigen und sagte, er könne nicht sagen, ob Pfefferspray verwendet worden sei. Nach seinen Angaben trafen Beamte gegen 1:40 Uhr ein, nachdem Mitarbeiter des Geschäfts Alarm geschlagen hatten, und mehrere Menschen wurden festgenommen. Der TikTok-Nutzer sagte, er sei gegen 1:30 Uhr am Laden angekommen, einige hätten schon seit Stunden draußen gewartet.

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Verkauft wurde die neue Kooperation nach Angaben des Nutzers ab etwa 6 Uhr, und gegen 8 Uhr war die Lage so angespannt, dass er ohne die Uhr wieder ging. Swatch hatte seine Fans zuvor aufgefordert, nicht in die Geschäfte zu stürmen. Das Unternehmen sagte außerdem, die Royal Pop Collection werde noch mehrere Monate erhältlich sein.

Der Ansturm ist kein Zufall. Die Kollektion verbindet nach Unternehmensangaben Audemars Piguets Royal Oak mit der POP-Linie von Swatch aus den 1980er Jahren und trifft damit auf zwei sehr unterschiedliche Kundengruppen: Audemars Piguet steht für Uhren, die Zehntausende Euro kosten können, Swatch für eine deutlich günstigere Marke. Gerade diese Mischung erklärt, warum die Premiere weit über normale Ladenöffnung hinaus eskalierte.

Die offene Frage ist damit nicht, ob die Kooperation Aufmerksamkeit bekommt. Sie hat sie längst. Entscheidend ist, ob Swatch die Nachfrage künftig kontrollierter bündeln kann, ohne dass sich vor den Geschäften erneut Szenen entwickeln wie in Roosevelt Field, wo aus einem Produktstart binnen Stunden ein Sicherheitsproblem wurde.

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