Carmen Geiss hat sich nach einem Sturz auf einer Treppe einer Hirnoperation unterzogen. Die 61-Jährige entwickelte dabei ein gefährliches Hämatom im Kopf; erst als die Schmerzen schlimmer wurden und sie die Dreharbeiten in Erfurt stoppte, brachte eine MRT den Ernst der Lage ans Licht.
Die Untersuchung zeigte ein großes Hämatom in ihrem Kopf, das chirurgisch entfernt werden musste. Geiss entschied sich für den Eingriff in München. Sie sagte später, sie habe Angst gehabt einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen. In dieser Phase habe ihre Tochter Davina sie gedrängt, zum Arzt zu gehen — mit den Worten: „Jetzt geh bitte zum Arzt“. Geiss sagte, ihre Tochter habe sie damit mehr oder weniger gerettet.
Für die Unternehmerin und Reality-TV-Darstellerin war der Eingriff auch deshalb belastend, weil sie nach eigener Aussage viel geweint habe. Dennoch berichtete sie später erleichtert, alles sei so glimpflich verlaufen. Ihr Mann Robert Geiss, 62, sagte in einem neuen „Die Geissens“-Episodenformat, die Familie habe sich große Sorgen gemacht, vor allem er selbst: „Wir haben uns alle Sorgen gemacht. Ich insbesondere“. Zugleich fasste er die Lage nüchtern zusammen: „Aber am Ende des Tages: Ende gut, alles gut.“
Die Episode zeigt, wie schnell aus einem Sturz eine akute medizinische Gefahr werden kann. Nach Angaben aus dem Umfeld der Familie war Carmen Geiss kurzzeitig in einem Zustand, in dem sie verwirrt wirkte und neben sich stand. Nach der Operation erholte sie sich rasch. Für die Geiss-Familie kommt die Krise nach einer bereits extrem belastenden Zeit im vergangenen Jahr, als es einen Einbruch gab. Dass Geiss nun ohne bleibende Folgen davongekommen ist, dürfte deshalb vor allem eines sein: eine seltene Erleichterung nach Monaten, in denen die Familie kaum zur Ruhe kam.
Offen bleibt damit nicht mehr, ob die Operation nötig war, sondern wie schnell sich Carmen Geiss von dem Einschnitt vollständig erholt. Nach allem, was die Familie selbst berichtet, spricht derzeit wenig dagegen.

