Lesen: Psv Eindhoven – Twente: Ibrahim Afellay verlaat PSV nach einem halben Jahr

Psv Eindhoven – Twente: Ibrahim Afellay verlaat PSV nach einem halben Jahr

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verlässt PSV nach einem halben Jahr als Assistenztrainer. Der 53-malige Oranje-Nationalspieler bestätigte den Abschied am Sonntag in einer Mitteilung und machte zugleich klar, dass es kein endgültiger Abschied von dem Klub ist: „Dit is geen vaarwel, maar een tot ziens“.

Afellay hatte den Posten erst zu Beginn dieses Jahres angetreten, nachdem er nach eigenen Angaben gute Gespräche mit der Vereinsführung und Trainer geführt hatte. In der Praxis habe sich die Aufgabe dann aber anders entwickelt, als er es sich vorgestellt habe. Vor allem hätte er gern häufiger Teile von Trainingseinheiten geleitet und stärker seinen eigenen Stempel aufgedrückt. In diesem Punkt seien er und Bosz unterschiedlicher Meinung gewesen, sagte Afellay. Der Klub habe versucht, ihn umzustimmen, was er sehr wertschätze, doch er sei bei seiner Entscheidung geblieben. „Ich wil benadrukken dat we in goede harmonie uit elkaar gaan en dat ik veel heb opgestoken van Peters werkwijze“, sagte er.

Für PSV ist der Abgang bemerkenswert, weil Afellay erst im Dezember als Assistenztrainer gekommen war und damit ersetzte, der nach einem halben Jahr ebenfalls gegangen war. In der Zwischenzeit gewann PSV die Meisterschaft. Der Wechsel passt auch zu Afellays ungewöhnlichem Weg zurück zum Verein: Er wurde in der Jugend von PSV ausgebildet, spielte dort von 2004 bis 2011, gewann viermal den niederländischen Titel und beendete seine Spielerkarriere 2020 in Eindhoven nach Auslandserfahrungen unter anderem bei .

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Vor seinem Wechsel auf die Bank hatte Afellay jahrelang als Analyst beim NOS gearbeitet und diese Aufgabe mit dem Einstieg bei PSV beendet. Ob er in diese Rolle zurückkehrt, ist noch offen. Auch wer seine Nachfolge bei PSV antritt, steht bislang nicht fest. Für einen Klub, der gerade Meister geworden ist und nun mit psv eindhoven – twente im Blick auf den nächsten Abschnitt steht, bleibt damit ausgerechnet auf einer Personalie mit viel Symbolkraft erst einmal eine Lücke.

Was bleibt, ist ein Abgang ohne Bruch. Afellay geht nach gutem Ton, mit Respekt für Bosz und mit dem offenkundigen Wunsch, dem Fußball weiter nahe zu bleiben. Wohin ihn der nächste Schritt führt, ist die offene Frage, die jetzt über seiner Rückkehr nach Eindhoven steht.

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