Lesen: Wettquoten Esc 2026: Frankreich vorne, Deutschland und Belgien unter Druck

Wettquoten Esc 2026: Frankreich vorne, Deutschland und Belgien unter Druck

Veröffentlicht
4 Min. Lesezeit 9 Aufrufe
Anzeige

Die beiden Halbfinale des sind geschlagen, und nach 35 Beiträgen stehen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht mehr im Rennen. Am Samstag, dem 16. Mai, steigt in Wien das große Finale, und die Wettquoten zeichnen schon jetzt ein klares Bild davon, wer vorne liegt und wer sich nach hinten orientieren muss.

Frankreich zählt in dieser Auswertung zu den Namen mit Rückenwind. tritt mit „Regarde“ an, das Land gehört zu den und ist damit ohnehin automatisch für das Finale qualifiziert. Dazu kommt die ESC-Bilanz: Frankreich hat bisher fünf Trophäen geholt und ist in den Wettquoten vorn mit dabei. Der Beitrag passt damit in eine Phase, in der die Einschätzung der Buchmacher für viele Fans fast so viel Gewicht hat wie die Bühne selbst.

Besonders eng wird der Blick auf jene Acts, die in den vergangenen Jahren immer wieder mit einer komplizierten ESC-Historie leben mussten. Belgien liegt im Negativ-Ranking auf Platz drei, sechsmal landete das Land bereits auf dem letzten Platz. Diesmal geht mit „Dancing on the Ice“ ins Rennen. Deutschland folgt in dieser unschönen Statistik auf Platz zwei, neunmal reichte es dort schon für den letzten Platz, obwohl das Land bereits zwei ESC-Pokale gewonnen hat. , bekannt geworden durch „“, wo sie 2011 den zweiten Platz belegte, tritt heuer mit „Fire“ an, rangiert laut Wettquoten aber im hinteren Drittel.

- Advertisement -

Zwischen Favoriten und Außenseitern liegen mehrere Beiträge, die sich im laufenden Wettbewerb über die Halbfinale behauptet haben. Aus Albanien brachte Alis den Beitrag „Nân“ in der zweiten Hälfte des zweiten Halbfinales auf die Bühne. Malta schickte Aidan mit „Bella“ ins zweite Halbfinale, und der Beitrag zog ins Finale ein. Griechenland qualifizierte sich im ersten Halbfinale mit und „Ferto“ für Wien, Israel schaffte das Gleiche mit und „Michelle“. Litauen war dort mit Lion Ceccah und „Sólo quiero más“ zu hören.

Auch die übrigen Namen zeigen, wie breit das Feld in diesem Jahr aufgestellt ist. Finnland gehört mit Linda Lampeniu und Pete Parkkonen zu den Favoriten der heurigen Ausgabe; der finnische Finalsong heißt „Liekinheitin“, und das Land hat bisher einen ESC-Sieg verbucht, zugleich aber auch die meisten letzten Plätze. Bulgarien wartet weiter auf den ersten Erfolg, doch Dara will mit „Bangaranga“ genau das ändern. Dänemark liegt mit Søren Torpegaard Lund und „Før vi går hjem“ laut Wettquoten weit oben. Kroatien schickt Lelek mit „Andromeda“ ins Rennen und bewegt sich im Mittelfeld. Australien ist mit Delta Goodrem und dem Beitrag „Eclipse“ ebenfalls dabei, und der Song gilt laut Quoten als keineswegs chancenlos.

Die englische Sprache bleibt auf der ESC-Bühne ein dominanter Faktor, auch wenn der Wettbewerb längst weit mehr ist als ein Sprachvergleich. Von 37 Siegersongs waren 37 auf Englisch, und der britische Beitrag bleibt vorwiegend in Englisch gehalten, auch wenn sich ein wenig Deutsch hineinschleicht. Großbritannien hat den Wettbewerb bereits fünfmal gewonnen und setzt diesmal auf Look Mum No Computer mit „Eins, Zwei, Drei“. Italien ist mit Per sempre sì vertreten, Sal Da Vinci gehört zu jenen Kandidaten, die sich automatisch für das Finale qualifiziert haben. In der Summe ist das Bild vor Wien damit klar: Frankreich geht mit den besten Karten ins Finale, während Deutschland und Belgien im Wettquotenbild unter besonders hohem Druck stehen.

Am Ende entscheidet trotzdem nicht die Tabelle vorab, sondern der Abend in Wien. Doch die Einordnung nach den beiden Halbfinalen zeigt bereits, wo der Weg nach oben führt und wo es für manche Länder vor allem darum geht, aus einer langen ESC-Geschichte überhaupt wieder ein Ausrufezeichen zu setzen.

Anzeige
Diesen Artikel teilen