FC Berlin City hat sich in einem Play-In-Krimi der Icon League ins Halbfinale gerettet. Nach einem 11:11 in der regulären Spielzeit traf Noah Jones in der letzten Minute der Verlängerung und schickte Berlin City weiter. Für Plyrs United endete das Duell damit zwar mit dem Verlust des direkten Halbfinalplatzes, doch das Team zog dennoch in die nächste Runde ein.
Damit war einer von vier Teams, die im Play-In noch um einen Platz im Finalturnier kämpfen mussten, erfolgreich durch. Zwei weitere Halbfinalplätze waren direkt vergeben worden, bevor die restlichen Entscheidungen fielen. Gerade deshalb bekam das Remis zwischen FC Berlin City und Plyrs United besonderes Gewicht: Erst in der Schlussphase der Extra Time fiel die Entscheidung, die die Partie endgültig kippte.
Auch SC Bürgeramt setzte ein Zeichen und schlug The Pack FC mit 8:5. Der Sieg brachte Bürgeramt ins Viertelfinale, während The Pack FC aus der Saison ausschied. Das Spiel blieb lange offen genug, um den Ausgang nicht früh festzuschreiben, doch die fünf Gegentore reichten am Ende nicht, um den Rückstand noch einmal zu drehen.
Noch enger verlief das Duell zwischen Two Stripes United und den Fokus Eagles. Two Stripes führte zur Pause mit 2:0, aber die Fokus Eagles kamen zurück und erzwangen mit dem späten Ausgleich zum 3:3 die Verlängerung. Dort entschied Kaies Alaisame das Spiel mit dem letzten One-on-One sechs Sekunden vor Schluss und brachte Two Stripes United ins Halbfinale. Für die Fokus Eagles war es die dritte Niederlage in Folge, auch wenn sie nun im Viertelfinale stehen.
Das letzte Play-In-Spiel entschieden die Wontorriors für sich. Gegen die Berlin Underdogs lag das Team zur Pause noch mit 1:2 hinten, drehte die Partie aber noch zu einem 8:7-Erfolg und sicherte sich damit den Platz im Viertelfinale. Für Berlin Underdogs blieb nach einer weiteren engen Niederlage nichts als der Blick zurück auf ein Spiel, das bis zuletzt offen war.
Im Viertelfinale kommt es nun zu den Paarungen Plyrs United gegen SC Bürgeramt sowie Fokus Eagles gegen Wontorriors. Die Play-Ins haben damit das Feld für die letzten sechs Duelle in der Icon League festgelegt. Was übrig bleibt, ist ein enges Turnier mit Teams, die sich ihre Position nicht über Routine, sondern über späte Treffer, Verlängerung und Nervenstärke erarbeitet haben.
